Faszination Mandala

Man findet sie in der einen oder anderen Ausdrucksweise in vielen Kulturen. Sie werden aus Naturmaterialien, Sand, Steinen, auf Leinwänden, Papier oder dem Fußboden angefertigt.

Die heilige Geometrie

Beschäftigt man sich intensiver mit Mandalas, stößt man auf den Begriff "heilige Geometrie". Heilig nicht im Sinne einer Religion, sondern heilig weil es im Bauplan der Natur unauslöschbar vorhanden ist. Zuerst ist da ein Kreis, eine Zelle, dann findet die Zellteilung statt, es entstehen zwei Kreise deren Verbindung ineinander greift, diese Struktur nennt man "Fischblase". In Ägypten nennt man sie "Auge des Horus".

mandala

Die Zellteilung geht weiter, es entsteht die "Blume des Lebens". Jedes Lebewesen oder Pflanzen folgen diesem Bauplan. Die Faszination der Mandalas geht vielleicht zurück auf unsere Urerinnerung, weil wir selber ja diesen Zyklus in uns tragen. Beim Malen eines Mandalas kommt der Mensch in einen meditativen Zustand, der sowohl entspannend als auch heilend wirkt.

Gleichzeitig ist da natürlich auch das Glücksgefühl etwas einzigartiges geschaffen zu haben. Denn selbst wenn 100 Menschen das gleiche Mandala (Grundform) malen, sieht jedes anders aus. Geht man noch einen Schritt weiter: man gibt dem Mandala vorher eine Intension.

Dann fließt die Energie der Gedanken, die mit diesem Thema zusammen hängen in das Mandala ein. Das Muster das entsteht kommt aus dem Unterbewusstsein: Die Kommunikation zwischen innen und außen.